Wissenswertes (News)
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Die Voraus-Helfer des DRK Ortsvereins Groß-Zimmern blicken auf ein einsatzreiches Jahr 2012 zurück. Nach dem Start im Jahr 2011 hat sich die Anzahl der Einsätze, bei denen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch die Rettungsleitstelle in Dieburg alarmiert wurden, deutlich erhöht.

Während es im Jahr 2011 insgesamt zehn Einsätze zu verzeichnen gab, stieg die Anzahl in 2012 auf insgesamt 15 an. Das Team der Voraus-Helfer wurde dabei zu unterschiedlichsten Notfällen vom Verkehrsunfall bis hin zur Atemnot oder dem Verdacht auf Herzinfarkt alarmiert.

Kurz vor Weihnachten übergab Kreisbereitschaftsleiter Peter Schilling an alle Voraus-Helfer-Teams im DRK Kreisverband Dieburg Kohlenmonoxid-Warngeräte zur Ergänzung der Ausrüstung; so auch an die im DRK Ortsverein Groß-Zimmern tätigen Voraushelfer. Kohlenmonoxid (abgekürzt: CO) entsteht bei unvollständiger Verbrennung von organischem Material, wie z.B. Holz  oder Gas und kann somit auch in Wohnungen mit entsprechenden Heizungsanlagen entstehen. 

CO ist ein geschmack- und geruchloses Atemgift, das schon nach wenigen Atemzügen zu Sinnesstörungen bis zur Bewusstlosigkeit oder sogar zum Tod führen kann. Da auch Voraus-Helfer zu solchen Notfällen gerufen werden können, wurden die Einsatzkräfte des OV nun mit entsprechenden Warngeräten ausgestattet.

Kohlenmonoxid-Warngerät

Das Kohlenmonoxid-Warngerät gehört künftig zur Ausrüstung der Voraushelfer

Die Voraus-Helfer des DRK OV Groß-Zimmern können von der Rettungsleitstille Dieburg bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Unfällen alarmiert werden, wenn die nächstgelegenen Rettungsmittel durch andere Einsätze gebunden sind und der Rettungsdienst von der nächsten verfügbaren Wache eine weitere Anfahrt hat. Mit den Erstmaßnahmen der Voraus-Helfer wird das sogenannte therapiefreie Intervall entsprechend verkürzt und Notfallpatienten erhalten schneller Hilfe.

Die Voraus-Helfer suchen stets Verstärkung für ihr Team. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in Groß-Zimmern wohnen oder arbeiten, können sich donnerstags ab 20 Uhr im Kulturzentrum Glöckelchen über die Arbeit der Voraus-Helfer informieren. Medizinische Vorkenntnisse sind hilfreich, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Das Fachwissen kann durch entsprechende Lehrgänge des DRK erworben werden.

veröffentlicht unter: Voraus-Helfer
Aktuelle Nachrichten/News des DRK

DRK-Bundestarifgemeinschaft legt substanzielles Angebot vor
Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes hat am 12. April 2018 in der zweiten Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft ver.di in Mainz ein substanzielles Angebot vorgelegt. Es sieht bei einer Laufzeit von 27 Monaten unter anderem eine lineare Erhöhung der Gehälter um 2,4 Prozent zum 1. Juli 2018 und um 2,2 Prozent zum 1. Juli 2019 sowie eine Einmalzahlung von 220 Euro zum 1. April 2018 vor. „Wir setzen mit diesem substanziellen und qualifizierten Angebot auf weiterhin konstruktive Gespräche mit der Gewerkschaft ver.di“, erklärte DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Verhandlungen sollen am 16. und 17. Mai in Berlin fortgesetzt werden.

Bitte vormerken: DRK lädt am 7. Mai 2018 zur Jahrespressekonferenz ein
Das Deutsche Rote Kreuz lädt am 7. Mai 2018 in Berlin zur Jahrespressekonferenz mit DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt ein. Das DRK stellt dabei den Jahresbericht 2017 mit aktuellen Daten zur Mitgliederentwicklung, Zahl der ehrenamtlichen Helfer und zur Spendenbereitschaft der Bevölkerung vor. Außerdem wird u.a. über das Thema Bevölkerungsschutz (wie gut ist Deutschland auf Katastrophen vorbereitet?), die Situation im Pflegebereich und aktuelle Hilfseinsätze im Ausland berichtet.

Bei Zeckenbiss gleich handeln – Risiken nicht unterschätzen
Mit dem Frühling kommen die Zecken. Ein Stich kann schlimme Folgen haben. Doch: „Panik ist definitiv nicht angebracht“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Sefrin, „dennoch sollte man Zecken-`Bisse´ möglichst vermeiden und bei Symptomen sofort handeln“ und gibt folgende Tipps:

Fachtagung Katastrophenvorsorge 2018
Bereits zum dritten Mal richtet das Deutsche Rote Kreuz die Fachtagung Katastrophenvorsorge aus, die in diesem Jahr vom 22. bis 23. Oktober im AMERON Hotel Spreebogen Berlin stattfinden wird. Einreichung von Vorschlägen für Workshops sind bis zum 27. April möglich.

Weltgesundheitstag: Was gehört in eine Hausapotheke?
Rund 75 Prozent der Menschen in Deutschland sind zufrieden mit der medizinischen Versorgung. Doch bei plötzlichen Gesundheitsbeschwerden ist es gut, einen Vorrat an Medikamenten im Haus zu haben, der nachts oder am Wochenende über die schlimmsten Auswirkungen hinweghilft. Auch bei kleineren Unfällen, etwa im Haushalt, kann eine Hausapotheke gute Dienste leisten. „Nicht immer muss gleich der Rettungsdienst gerufen werden. Eine gute Hausapotheke ist wichtig für die erste Überbrückung kleinerer Unpässlichkeiten, ersetzt aber natürlich nicht in jedem Fall den Gang zum Arzt“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April. Er gibt Tipps, was wirklich in die Hausapotheke gehört:

DRK im Gespräch: DRK-Präsidentin Hasselfeldt: „Wir sind kein Volk von Egoisten“
Die DRK-Präsidentin über die große Hilfsbereitschaft der Deutschen, das Vorbereitetsein auf Cyberangriffe und weitere Themen. Erschienen in der Osterausgabe der Berliner Zeitung & der Frankfurter Rundschau (31. März 2018).

Im Blog: Flüchtlinge in der Türkei - Als Freiwilliger hilft Ahmed Kindern
Nach vier Jahren in der Türkei hat der 15-jährige Ahmed noch immer einen dringenden Wunsch: zurückkehren zu den „guten alten Tagen“ in Aleppo und vielleicht wieder zur Schule zu gehen.

Tarifgespräche für DRK-Beschäftigte gestartet
Die Tarifverhandlungen der Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit der Gewerkschaft ver.di sind am 15. März 2018 in Berlin gestartet.

Humanitäre Hilfe für belagerte Region - Hilfskonvoi des Roten Kreuzes im syrischen Ost-Ghouta eingetroffen
Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt, dass erstmals seit rund drei Wochen ein Hilfskonvoi die Menschen in der umkämpften syrischen Region Ost-Ghouta erreichen konnte. Insgesamt 46 Lastwagen des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes und der UN sind am 5. März nach Ost-Ghouta gefahren, um Nahrungsmittel und medizinisches Material für 27.500 Menschen zu liefern. Aufgrund der Sicherheitssituation konnten allerdings nicht die gesamten Hilfsgüter abgeladen werden. „Diese Hilfe ist nur ein erster Schritt und reicht leider bei Weitem nicht aus. In der Region sind rund 400.000 Menschen eingeschlossen, ihre humanitäre Lage ist dramatisch. Am Wichtigsten ist, dass unsere Helfer so schnell wie möglich zu den Menschen in Ost-Ghouta und auch allen anderen belagerten Orten kommen können – wir fordern umfassenden, freien und ungehinderten Zugang. Wir brauchen die Garantie, dass unsere Helfer nicht angegriffen werden“, sagt Hasselfeldt.

rotkreuzmagazin 1 /18 erschienen
Drogen, Gewalt, Diskriminierung oder pubertätsbedingte körperliche Veränderungen – die Herausforderungen für Kinder und Jugendliche können ganz unterschiedlich sein. Lesen Sie im neuen rotkreuzmagazin, welche Hilfen das DRK auf dem Weg zum Erwachsenwerden anbietet. Außerdem im Heft: Die neue DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt im Interview und ein Blick auf die große Not der Geflüchteten in Bangladesch.